texteklau in kurzprosa (stolen text! be careful!)

oh look, i´ve just stolen a text! be careful with it, better do NOT copy it to another page, this text is copyrighted and the author [not the theoretical one] seems somehow alive still. could make some loud mournings on and in who knows which media pages, so better: "pszszszzszzzszzszzzsz!", it´s meant as a read-only-text.

actually, this is action1 to start it, posting a short story-style-text [a story without a story], but this page could show out nice to start experimental text ideas like developing of textes written by more authors. some students at the last fu-campus-camping (MAY 2008) told me that they wish or dream of a possibility to write theatre-plays made by more authors. in a kind of a network, fitting to this ideas. so: this could be such a place.

well, however, the starter text is pure short prosa, something biting, sharp and cynical, you do not have to read it, anyway [and of course it´s always better not to read any stolen textes ;] )

ok, this here seems to be sent-in onto a project called "paradiesische zustände" (paradisal circumstances), where people from the peter-szondi-institute (comparatistics, FU) take part in. it´s online on the 'closed' (registered users only-)page on
http://www.iversity.de/projects/224

bring yourself in (of course better here, not on iversity), if you enjoy writing near to the students.movement.-topic, post your text proposals and if it´s yours, think over if you prefer real name and visible authorship or if you prefer to pre-publish them here under a pseudonym.

Wolke 8

Rot, fluffig, weich die Teppiche unter dünnen Sohlen ihrer hübschen neuen Semesterstiefel. Der Rock schwingt im Takt ihres federnden Ganges: es ist alles so leicht, so sonnig geworden seit die Bestätigung ihres Studienplatzes angekommen ist. Seitdem hat sie den Eindruck, zu schweben. Sie hatte sich vor Beginn der Vorlesungszeit neu eingekleidet, ihre Mutter hatte auch gemeint: eine neue Lebensphase. Da gehört sich das. Sie waren gemeinsam shoppen gegangen: ein paar neue, weiblichere Röcke, einige enger liegende Blusen. Sie sei jetzt erwachsen, hatte ihre Mutter gemeint, sie müsse jetzt auch ein wenig auf ihr Auftreten achten. Sie achtet auf ihr Auftreten. Weich biegt sich der rote Teppich unter dünnem Leder, weich biegen sich die Hüften. Durch die hohen Fenster dringen Sonnenstrahlen, fallen vorhangartig auf das Rot und Blau der Gangteppiche, ihr Schatten schwingt ihr voraus, sie taucht in die Menge der anderen Studenten im Foyer des Hauptgebäudes.

In der Mensa muß sie - sie zieht die Augenbrauen zusammen - in der Schlange warten: die Schlange ist zwar nicht besonders lang hier, wo das teurere Tagesmenü ausgegeben wird, aber sie muß warten, das mag sie nicht. Im Augenwinkel der Blick auf die Schlangen nebenan: Kartoffel und zermantschtes Gemüse, eklig. Wie können die Leute so etwas freiwillig essen. An ihr vorbei zur langen Schlange eilt ein Student, dessen abgewetzte Hosenbeine sie bemerkt. Um Gottes Willen. Jetzt reicht ihr der Mensamitarbeiter aber ihren Teller. Schnell weg hier.

Als sie auf der Suche nach einem Platz durch die lange Reihe der Tische läuft, hört sie, wie ihr Name gerufen wird. Sie setzt sich zu ihren beiden Freundinnen. Die drei Tagesmenüs werden nur langsam weniger, gegessen wird nebenbei. Manchmal streift eine von ihnen mit dem Augenwinkel den Nachbartisch: wie manche Leute gehetzt ihre Portionen herunterschlingen: einen Teller purer Kartoffeln, mit nichts dazu: furchtbar. Zum Beispiel der Schwarze dort hinten, zwei Tische weiter. Ekelhaft. Sie verständigen sich mit den Blicken, dann kehren sie zu ihren Lieblingsthemen zurück. Susi hat sich gestern eine neue Tasche gekauft: sehr hübsch und nicht billig, paßt perfekt zu ihrem neuen Mantel. Babsi ist noch immer über ihr neues Notebook begeistert: ein Geschenk ihres Vaters. Natürlich die gehobene Preisklasse, die Billiggeräte halten kein halbes Jahr, sagt er. Markenware. Wenn schon, denn schon. Das Notebook hat noch keinen Netzzugang, aber das will sie heute im Computerraum klären. Ihr Vater ist der Meinung, daß auch ihre Uni Studiengebühren verlangen müßte. Manchmal schreiben die Zeitungen über Proteste, er wird dann wütend. Sie mußte ihm versprechen, sich fernzuhalten von den Krawallmachern. Obwohl er doch wissen müßte, daß sie nie auf die Idee käme. Er sagt: wenn er ihr Gesicht jemals auf dem Foto einer Demonstration entdeckt, könne sie sich einen Job suchen, es gäbe dann keinen Cent mehr für ihre Ausbildung. Schließlich habe auch er in seiner Stellung Verpflichtungen. Dabei müßte er doch wissen, daß sie nie auf die Idee käme. Ihr Auge streift einen roten Haarbüschel zwei Tische weiter. Dann sprechen sie über Emmis neues Augen-Make-Up, Babsi erkennt es sofort: das ist doch die Seite 13 der letzten 'Brigitte'. Es ist ihr sehr gut gelungen.

Sie trennen sich, der Beginn der nächsten Seminare rückt näher. Babsi und Susi müssen los, Emmi hat noch zwei Stunden Zeit, sie geht in die Bibliothek. Sie hat sich viel vorgenommen für die nächsten drei Jahre. Das Wichtigste: keinen einzigen Tag länger studieren als die für das Bachelor-Studium vorgesehene Zeit. Drei Jahre, dann ist gut. Ob sie danach den Master anschließt, muß sie dann sehen, erst einmal den Bachelor in genau sechs Semestern, das ist das Wichtigste. Ihre Jugend ist ihr Vorteil auf jeder späteren Bewerbung, das weiß sie. Sie ist noch nie sitzengeblieben, hat ihr Studium direkt nach dem Abitur begonnen, jetzt schnell durch das BA-Studium durch, nur nicht stolpern. Sie hat schon so oft darüber mit ihren Eltern gesprochen oder besser: ihre Eltern mit ihr. Die Zeit, das ist das Wichtigste. Sie war zwar in der ersten Vorlesungswoche ein wenig enttäuscht: sie hatte gehofft, wählen zu können, aus Seminaren aussuchen zu dürfen, was sie stärker interessierte, dann fand sie heraus, daß das im BA-Studium nicht zählt. Sie hat ihr Pflichtprogramm zu absolvieren, im Grunde auch nicht anders als die Kursphase mit Grund- und Leistungskursen der Abiturstufe. Aber sie hatte keine Zeit gehabt, sich von Pflichtprogrammen zu entwöhnen, das Studium schließt nahtlos an das erwartungslose Abiturlernen an, nach einer Woche war die kurze Enttäuschung verflogen. Nur schnell durch, nur schnell abschließen, das ist das Wichtigste. In der Bibliothek öffnet sie ihren Ordner mit dem Stoff für die Klausur, die sie in vier Monaten zu absolvieren hat.

Manchmal, wenn sie durch die Gänge geht, fällt ihr Blick auf ein achtlos hingeklebtes Plakat: "Ökonomisierung der Bildung...", "Das BA/MA-System ist gescheitert...". Zum Glück räumen Sicherheitsangestellte der Uni die Plakate schnell weg. Sie kann diese Leute nicht verstehen: es ist doch alles in Ordnung. Ökonomisierung? Wer nicht studieren will, kann doch arbeiten gehen. Sie findet es albern, zu denken, daß ein Studium etwas anderes sein sollte als ein möglichst rasch zu erhaltender Stempel für ihr späteres gehobenes Einkommen. Sie will hier nicht ewig herumhängen. Sie hat schon ausprobiert, wie der Lebenslauf ihrer Bewerbung in drei Jahren aussehen wird. Nur keine Löcher in der Vita.

Gut, sie hat auch gehört von den Aussteigerzahlen. Die Abbruchsquoten des Bachelorstudiums sollen ja gestiegen sein. Aber das war doch nie anders: es gibt so viele, die mit ihrem Leben nichts anzufangen wissen. Fangen mit ihrem Studium an ohne zu wissen, was genau und wofür. Fehlen in ihren Seminaren. Und wundern sich, wenn sie das erste halbe Jahr nicht schaffen. So wie der da. Sie blickt zur Seite. Neben ihr schläft der Schwarze von vorhin mit dem Kopf auf den Büchern. In seiner Tasche, unten in einem der Schließfächer, ist ein Kalender, der Kalender enthält neben den Uniterminen noch weitere Angaben, in den Feldern der Wochentage steht: Nachtschicht. Die Einträge wiederholen sich, es sind ein paar in der Woche. Aber der Kalender ist weit weg. So ein Leben ist weit weg. Sie wendet den Kopf wieder ihrem Ordner zu. Später wird sie kurz aufhorchen: das Schreien eines Kindes. Hier, in der Bibliothek? Sie lehnt sich herunter und blickt zum Bibliothekseingang. Die Eltern nehmen das Kind aus dem Wagen, der Vater beruhigt es und trägt es, den Kinderwagen schiebend, hinaus, während die Mutter ihre Jacke aus dem Schließfach holt. Emmi lächelt beim Anblick des Säuglings: wie süß... Das kleine wird in einem halben Jahr die Masern kriegen. Der Vater, arbeitend, wird das Kind nicht hüten können, die Mutter wird eine Woche verpassen. Darunter wird ein Seminar sein, in dem sie schon zweimal gefehlt hat (einmal hatte das Kleine zwei Tage Fieber gehabt, ein andermal wurde in der Kita gestreikt). Die Mutter wird ihr Pensum des Semesters nicht schaffen, alleine das eine Pflichtseminar mit der vorgegebenen Höchstfehlzeit verlängert ihr Studium um ein halbes Jahr. Emmi lächelt: wie niedlich... Sie wendet sich wieder ihrem Ordner zu. Während sie liest, knistert weich das Leder um ihre leicht wippende Wade.

 

stolen. original is copyrighted. take care!

 

 

 

mo: zu Deiner frage "was ist ein lesekurzfilm"?

wie Dir in der mail davor zunächst nur sachte angedeutet, dockt der begriff "lesekurzfilm" literaturhistorisch an den begriff des lesedramas an. inhaltlich jedoch greift er erscheinungen modernerer literarischer fortentwicklungen auf, also z.b. die seit den 20er jahren stärker genutzte montagetechnik. ganz konkret und ohne umschweife formuliert, handelt es sich dabei um literarisch verfaßte kurzfilmdrehbücher bzw. literarische dreh-essays. sie lassen den kurzfilm bereits beim rezeptionsvorgang - wenn auch mit rezipientenabhängigen abweichungen - entstehen und dienen als sehr gute ausweichmethode, wenn ein kurzfilm entsteht (also als konzept für den autor greifbar wird), der für den dreh ein bißchen mehr eqiupment, ein paar sets, daher auch transportmöglichkeiten und einige schauspieler benötigt. einen ersten solchen - wie Dir in der vergangenen mail angedeutet, in kurzen sequenzen mit :] sehr netten und spannenden fu-campus-campern IM DREH BEGONNENEN - lesekurzfilm wird es hier bald in ansätzen zu lesen geben. allerdings sind nur ein paar erste sequenzen aufgenommen und die filmidee ist ein wenig komplexer, ein wenig zu komplex für ein in der eile heruntergedrehtes experiment. um die komplexität der idee zu retten, eignet sich in solchen fällen die schrift-kodierung sehr gut. daher: lesekurzfilm. der erste hier bald sichtbar werdende hat noch keinen titel, was ich persönlich - autorbezogen - ungewöhnlich finde, da sonst die titel oft erste meilensteinchen der textentwicklung darstellen. in diesem fall eben nicht. hier gibt es ein konzept des films, grundgerüst ist eine "theorie". der rest entwickelt sich aus den aufeinanderfolgenden bildersequenzen. wie gesagt, an dieser stelle - im ständig weitereditierten beitrag - mehr dazu.

ps: bei diesem text - also dem bald hier stück für stück und sequenz für sequenz sichtbar und lesbar werdenden LESEKURZFILM - handelt es sich noch NICHT um den angedeuteten textbeginn der stückefolge, die wiederum - als theater-kurzstücke - auf mehrere autoren, womöglich eine ganze wachsende autorengruppe angelegt ist (wie oben beschrieben), die kommen später nach und nach. der LESEKURZFILM hat einen single-autor, manchmal muß sowas sein.

aber auch die theaterstücke, die von weiteren autoren mitgeschrieben werden können, werden eine autorensicherung drin haben, (dies nur vorab, weil die bemerkung vorgeschoben werden muß). sie werden diese sicherung drin haben müssen, teile auch davon werden urheber- und copyrechtlich geschützt sein, wie zum beispiel der genaue titel plus untertitel der VORSPIELE im THEATER (bald hier erste auszüge). und natürlich die entsprechenden einzelnen szenen/akte/aufzüge/"paternoster"/auftritte, zumindest die, die ebenfalls von einem einzelnen autor verfaßt wurden. die sich beteiligenden weiteren autoren müssen bei ihren beiträgen selbst entscheiden, ob sie die absolute und totale "open-sourceität" für ihren abschnitt wollen oder ob sie ihre kürzel/pseudonyme/autoren-vollnamen dazusetzen.

 

 [apk]

Hello APK, I'm Jonas from

Hello APK,

I'm Jonas from iversity and am of course curios about the sense of this blogentry. I'm not for rigid copyrights, but of course one has to think about it, if one encourages people to post things in the net, as we do. So, what I don't quite understand, why you don't simply ask the author, who you can easily contact over iversity? But maybe I just didn't get the joke -and you're the (theoretical or praktical) author yourself - or the whole idea is to play with copyrights...?

The second question concerns "bring yourself in (of course better here, not on iversity)": is this some sort of contest? About which site is more emancipating in education...? I would be more interested in pulling in the same direction and not in different ones... In any case, to get to know each others projets - so if any of you stick arround in Berlin, maybe we could meet - for example in kreuzberg, where we just moved to (www.betahaus.de ).

Grtz, Jonas

PS: Hope this comment doesn't sound too beasty... would really be interested in this projekt!

 

why not simply ask the author

hello Jonas, I think definetly we should meet in kreuzberg, where you just moved to and where you moved from around schönhauser allee, if the informations I got are alright. as soon we meet, I´ll answer directly and personally, why i still didn´t ask the author. It´s really a mistake and I should have done already, you´re totally right, but I said: this is nothing you should repeat at home. Take care, it´s stolen. It´s like with fire and scissors and the sendung with the maus. It´s a stolen text an you even shouldn´t have read it! why did you? :]

Deconstruting Authorship

Ok. I think I got it :] - Yeah lets meet!

By the way "I" didn't read it...

ok

:] well-behaved. i also closed my eyes stealing it.

 

SOLVED. social network WORKS.

here is somethin` that might interest you, too:

SAMSTAG, 14.3.:

- ab 12:00 Infopunkt (Rigaer 78)
- 15:00 Demostart Hermannplatz/Neukölln
- anschließend VoKü (Rigaer 78)

SATURDAY, 3/14:

- from 12 am infopoint (Rigaer 78)
- 3 pm demo starts from Hermannplatz/Neukölln  (we are still waiting for the information about which metro station the demonstration is going to end, expect this info here as soon as we got it) - but anyway: IT STARTS AT U HERMANNPLATZ YOU`LL REACH IT FROM EAST CENTRAL STATION "BERLIN ALEXANDERPLATZ". IT`S THE BLUE METRO LINE. IN BERLIN THEY CALL IT "U-BAHN", LIKE UNDERGROUND BAHN (bahn is "train")
- afterwards food (Rigaer 78) < ah ok now i got it :]

auf/on:
http://unitedwestay.noblogs.org/static/zeitplan

(presented by: http://wiki.bildung-schadet-nicht.de/index.php/Zeitplan. )

HOLA READERS STUDENTS WHEREEVER IN EUROPE! IF YOU MANAGE TO COME OVER TO VISIT BERLIN IN MARCH. FELL INVITED TO THE NEXT HUGE. LARGE. ENORMOUS. FREE SPACES / SQUAD DEMONSTRATION AT MARCH 14th 2009 - CLICK THE UNITEDWESTAND-LINK TO FIND OUT MORE!! WE EXPECT AT LEAST 1600 PIPS HERE RIGHT NOW!! :]

 

jonas: have a better idea? or why not the baiz next week. it´s not kreuberg, but maybe you want to revisit the area you moved out now again... hm? or why not the brunnenstraßenhouse-bar.

 

and ay, yes, this is a public place, here, so... HEY HONEYS, READERS. WRITERS. WHERE ARE YOUR POSTINGS. TEXTES. there is still some space for literature dealing with students protest items. just hit "reply" or choose a new sheet, placing it in forum under folder "arts, literature". (if you manage to steal somethin': not bad! we´ll value these skills.) ('saying this as a thief i know, a bit highnosed, but this iversity stuff was not easy to crack.')

 

edit. on saturday, 14.3. two demonstrations will take place in Berlin: first one begins at 9 o'clock in the morning, it´s a demonstration against german extreme-right-wing party, the "NPD". from there we´re gonna move on together to the free-spaces-manifestation at 3 o`clock p.m., hermannplatz. details about both on: http://wiki.bildung-schadet-nicht.de/index.php/Zeitplan.  <- UPDATE! NPD-landesparteitag um 3 stunden und nach köpenick verschoben, NPD erhielt den Raum in Lanwitz NICHT. details bereits im gegebenen Link.

EXPOSÈE FLASCHENWISCHMOB

11:41 "also sacht mal, was..."

 

11:41 <...>

 

11:42 <...>

 

11:43 <....!>

 

11:44 <..!!!>

 

11:45 <._..-...!!!>

 

 

11:45
offizielle verlautbarung.
ICH ERKLÄRE HIERMIT, DAß ICH DIES HIER UNTER DRUCK. ÄHM MITTEILE. ICH ERKLÄRE, DAß MAN AUF MICH ÄH DRUCK AUSÜBT UND ZWAR MIT NER MORDSWASSERKANONE AUS PLASTIK WÄHREND ICH DUSCH LIEBER WENNS MIR PAßT UND DANN DES WOTLAUTS, DAß ICH, WENN ICH DIE FOLGENDEN ZWEI ZEILEN NICHT ONLINE SETZE VOR HEUTE MEETING... DAß ES DANN "ÄRGER" GEBEN WÜRDE, "UND ZWAR RICHTICH!"

nur, damit das klar ist.

11:46 wirklich, echt ey, son mordsbrimborium wegen so ner paar zeilen, kann man det nich normal wie alle anderen leute auch per mail zuschicken, die haben echt ne meise, die dings.
ok, was denen so wichtig  zu sein scheint, sind die folgenden paar ascii-zeichen, fragt mich nicht, warum.

"22. feb [17:58] hm......................... students all around the world at one day: closing their books. second for second developped: slowly taking some funny "tuch" whichever color. putting it in front of their faces. slowly. taking their books. closing it. BUMM. ........oh many ideas possible let´s see on the web."

apk: was auch immer und wovon auch immer da die rede ist, ich nur schulterzuck und wenn DAS das ganze "EXPOSÈE" sein soll, dann: "naja - hab schon ausgearbeiteres gesehen."


gut, however, vielleicht sogar spannendes ideechen, müßte man aber ausarbeiten: richtig verstärker, einen hefteziegel welchen titels auch immer und aufnehmen hochdrehen wie es klingt, wenn son teil zugeschlagen wird. wäre mein comment dazu.
rest heute 16 uhr.

 

(..."so und jetzt ab hier, raus da, die ganze bagage, ich hab zu tun."...)

 

http://www.emancipating-education-for-all.org/content/invitation-web-mee...

a much better version...

a much better minimalistic lesekurzfilm-in-progress-version (made by so far - still - anonymous authors of ISM) can be read unter subtitles "first scenario", "next scenarios" and "last scenario" on

http://www.emancipating-education-for-all.org/content/updated-day-united...

 

ok das eine wird weg sein, sobald VETO ankommt. falls es aber...

-------- Original-Nachricht --------
Datum: Tue, 05 May 2009 12:11:00 +0200
Von: apk
An: ksd
Betreff: Re: Nur eines Tags erschloss sie / dialoglyrix und antw erbeten dann kann kopie nach operator von emancip

> zu fegen herum über den dächern,
> es locken die sternchen besonders nun nicht
> keins davon hilft, wenn ihr es verweigert (und es ist euer recht.)
> stiller noch denken schneller noch schreiben
> sowohl wie im geiste
> wahrscheinlicha aba im linkest gehirnhäfst
> denn die miete die miete die ich hab ihm nicht nicht erlaubt zu überweisen an mich
> titel von lyrix
> maybe im schrott
> oder on literaturdepot.eu
>

:]

EY kann ich deine antwort haben, daß ok,

dann nämlich geht´s an
OPERATOR of
http://www.emancipating-education-for-all.org/content/berlin-washingtond...

-------- Original-Nachricht --------
> Datum: Mon, 04 May 2009 22:07:45 +0400
> Von: ksd
> An: apk
> Betreff: Nur eines Tags erschloss sie

> Im Gras herumzufegen,
> Es leuchtet ein Spiegel aus goldnem Gestell,
> Sie helfen Euch heute, Ihr lieben Kinder!
> Leise zieht durch mein Gemu:t
> Mir durch den Busen zieht;
> an einer fremden, stillen Stelle, die
> Dann wird u:ber Welt und Tod
> Verzeichnis der verfu:gbaren Gedichte
> Ja, verzeihlich ist der Grossen
> so weit ich sehen kann.
>

--

HÄ?

nein, also sory. ich hab immer noch keine ahnung was ne VERTEILERLYRIK ist weil woher sollte ich HABT IHR NE MEISE?!

( :] )

MAKING OF. LESEKURZFILM.

MAKING OF. LESEKURZFILM.
.......................ok.
So. film begins with first ("takte") of refugees' top song. Slowly and softly hiding back, like a
written courtain. And shading into Karmacoma, but a special life version of it.
-----will develop stop life stop while lotsoftodos but stopsign telegram -------------- (i will rewrite another authors prosa version here 'cause this has to be a BEST OF THE TOWN thief´s place, ya know.)(and 'cause this here otherwise will be not finished before sunrise of 1.1.2999

 

 

 

So. film begins with first ("takte") of refugees' top song. Slowly and softly hiding back, like a
written courtain. And shading into Karmacoma, but a special life version of it.

You see an alley. Sharpless, "wackly" and really no idea where this could be. Seems to be a High Noon or somethin'.

[Snap.][Light.][Short Aufblitz.]

A "Funny guy" walking down the road. Cappy (a different one) on his head, QUITE COOL man, actually, really alright
camera eye now slowly movin to the - schauspieler´s - back,
showin' the shoulders, the back of the head and watching the road as what... as HOW... it obviously looks from the
schauspieler`s point of view.

here some funny letters arrive at the screen

funny very fast.

.................................<................a fulllllll..............stop...............isn't just a pointing.............of view........

 

the letters are like runnin' from one side to the other, maybe in a hurry or somethin'.

then the "schauspieler" passes the

FIRST SCENE.

some pips around 40-50 years old are buddling something, working. dressed in workers' dresses, orange. canal workers, one of them has only a head and shoulders at the top of the earth edge, the rest of him is hidden in this canal hole and his eyes meet the schauspieler passing by.

the rhythm of the song still is there.

 

 

.................................<................a fulllllll..............stop...............isn't just an interpunction.............of a semester........

 

While the "Schauspieler" slowly and easy walks by, the sound shadow of a "granateinschlag" comes out of the canal hole. (wrummm.... sound, just a few seconds will be stolen from the fugees' HM! the refugees' song.)

 

.................................<................a full.............stop...............isn't just a telegram sign.............of view........

 

The schauspieler walks by. You see no change of the workers´ behaviour, everything seems like going on as it did before - the workers work on, but - the camera eye sees it - no - it SHOWS it only at the edge, it´s a part of a second, just a moment: you see they work on as usual but they (in a quite coll manner, too) work with some wood. In a part of a second you see that what the workers do now is taking a wood barricade and closing the canal hole.

(This szene is MEANT to be a double-sided working one, its reception will be able to work on different reception levels, it wil depend on what the film guest will associate with the canal hole and will hint at both sides of the topic.)

 

so the schauspieler now went by. in this part of the second you see only a part of the barricade wood. the sound, the rhythm is still there. you see the mentioned alley as it was before - in FULL GREEN, full of early summer, life, sun shining at the alleys` ground through the leafs, you see those spots on the alley. of course the film visitor will remember this famous impressionistic picture, but this part of the scene will be also a very short one, the sound is still in the air, the rhythm to follow, the schauspieler walks on.

those funny letters like in a hurry again running from one side of the screne to another:

.................................<................a full.............stop...............isn't just a point. as long as it doesn´t return to the fact that
a full stop might actually be the THAT`S THE POINT part of the pointing of interpunctioning a telegram's sign.

 

SCENE TWO

actually, this scene recently has been changed. originally scene three was scene two, but somehow the thief had to change it. there will be no explanations of reasons WHY the thief has to change this. so: scene two.

 

the schauspieler walks down the road but you / the film guest / does not have to think / associate those dreams where a road seems to be a road which only looks like a road but while you make your steps the roads seems to prefer to stay an endless one. NO. it is ONLY and EXCLUSIVELY a technical question, nothing else. (yes, 'techné', alright.) - it is NOT meant to wake up those associations. the technical question is too funny and too interesting for this. the facts: the film is perfectly hiding a CUT. we see the same schauspieler (well, actually, we do not see him, we follow the camera´s eye.) but - it´s the same schauspieler, anyway. he walks on, is only walking down the road. we passed those workers already - and now (ah this here is just - a short explanation for backstage pips, for the crew, ya know) -> so: we go back, same set, workers "statisten" are from the set (AND PAYED PERFECTLY I HOPE!) and we take the same meters again, the CUT technique is hidden even more perfectly. scene two is the same meters of the alley, nothing changed, the same light (if the crew needs a FULL YEAR to get the same light, then, well -> their problem.).

 

alright, let´s go. SCENE TWO.

 

the building at the end of the roads is still the same. no idea which building this could be.

and NO, there is NO sound of any flying animals in the air, the cut is neither followed by the sound not disturbed in any way, the rhythms is still there.

step

by

step

the schauspieler is walking on. a flying poster (white/black) [on set must be done with some good really tiny fädchen] so a flying "huge flyer" poster is doing, what flying flyers sometimes use to do -> it´s FLYING throught the air (here i´d like to arouse this association with this flying fish, ya know, however the director will do / manage this, but via which way or technique ever: NOT TOUCHING THE music, the rhythm does not anything about wht happens on screne, it´s just mo ving on, the sound (of karmacoma with the mixed in sound of this fugees' (hm! refugees) top song inside.)

 

OK. so the flyer "does its job" and softly flies somehow on those fädchen through the air.

the camera eye behaves here how observator eyes sometimes do: seeing somethin', then in the first moment aha a flyer, nothing special, flyers usually fly, so what, then HUGH! (ok, here maybe really only ONCE underlined by one of those fugees' sounds) -> then HUGH! WHAT IS THIS! <- camera eye comes back to the flyer.

 

flyer playing "nothing important, i´m just dooing my job".

 

and playing "and anyway, i´m shure i can´t be something important, actually: see -> i am FLYING hrough the air in this wind here. so better don´t care."

camera eye looking at the flyer.

flyer stopps incidantly at the top (not tip) of the nose of the schauspielers' shoe.

 

funny fast letters in a hurry running from one edge of the screne to the another side of it.

 

...and ok, i give up now, but ONLY FOR A FEW, VERY REALLY VIEW parts of a second art gives up, leaving ONLY! A FEW! parts of a second place for a REALLY ABSO LU TE LY sort glimpse at something, you`ll find this something at

this place here,

if you scroll down, you´ff find what will be cut in BUT ONLY! FOR! a very very short part of a second.

MUSIC

has no idea, the rhythm walks on. the schauspieler stops.

valley not moving.

 

 

funny fast letters crossing the screne in a hurry.

 

SCENE THREE

 

 

film ends with a big bubblesmashpoint

 

 

 

 

----end of lesekurzfilm.----

 

...YES, BUT, ACTUALLY, YA KNOW....

we have this here and are a bit curious right now so film will be ready as soon as a reader takes a snapshot and will stay an unfinished one as long as the reader (lesekurzfilmvisitor) can NEVER KNOW :] what may come at the end. - tomorrow - or one day later - we said MAKING OF. so.

 

ok, what did i want to say, i think it was this here:

 

YES WE ARE WAITING!!!dpa

(mrs. dradio editorial staff did not yet response and i am knocking at the office table. getting a bit louder now, but, see: HAS TO BE.)

mrs dradio

well actually in the meantime she answered but not to MY QUESTION. tomorrow i may find some time to ask THIS question again. let´s see.

witz auf indy gefunden

irgendwelche pipsis, darunter leicht verspätete FU-astafritzen beschweren sich gerade über bullenstreß auf irgendwelchen beinahe-konferenzen. :] hast du hier eine ankündigung gelesen? siehst du hier irgendwo eine ankündigung zu pressegespräch mit interviews mit "STUDENTEN AUS ANDEREN LÄNDERN"? - kannst Du da verstehen, was die in berlin wollen? lenkt nur von der arbeit ab sowas, was auch immer die da hatten. falschbehauptungen, ich glaube diese seite wüßte was von so einer ankündigung, von den ganzen dazugehörigen obligatorischen listen mal ganz abgesehen.

NEW TEXTEKLAU fresh from hacking occupied FU / Berlin...

"Das Gleichnis vom Studierenden, oder Gott failt durch"
von Iris Schwarz (...but PLIIIIIZ don´t tell her - the text is a stolen one. it´s stolen from a literature magazine, they will officially publish it in december. - i managed to steal the file from an USB-stick which the author forgot for a moment, so WE GOT IT NOW!) :] keep silent, don´t tell the author, but enjoy - here it is...:

Es war einmal ein armer Studierender, der wollte gerne etwas lernen. Er war aber leider ein Bachelorstudent, und merkte erst zu spät, dass lernen kein eingeplanter Teil seines Studiums war. Der arme Studierende hatte aber ein sonniges Gemüt und war nicht bereit zu verzweifeln. Weil er aber sehr arm war, konnte er es sich nicht leisten, zu studieren, und er ging zum Bafögamt und er sagte:
„Gebt mir Geld, damit ich studieren kann“.
Und das Bafög-Amt sagte:
„nö“.
Da dachte sich der Studierende nichts weiter, und er ging zum Prof und er sagte
„Schaff die Anwesenheitspflicht ab, damit ich arbeiten kann und studieren“.
Und der Prof sagte:
„Sorry, dafür bin ich nicht zuständig, wende dich an die UniLeitung.“
Und der Studierende ging zur Unileitung, und er sagte:
„Gebt mir Bafög, oder schafft die Anwesenheitspflicht ab, damit ich arbeiten gehen kann und Geld verdienen und studieren.“
Und die Unileitung sagte:
„nö“
Und der Studierende sagte:
„doch“
Und die Unileitung sagte:
„nö. Außerdem sind wir dafür nicht zuständig, wende dich an den Bildungssenator“
Da wollte der Studierende zu Herrn Zöllner gehen, aber der wollte nicht mit ihm reden. Da fing der Studierende an sich zu ärgern. Und bald merkte er, wie sich auch andere ärgerten. Da gingen sie zusammen zur Unileitung und sagten
„Macht was.“
Und die Unileitung sagte:
„nö“
Und schmiss sie raus. Da ärgerte sich der Studierende noch ein bisschen mehr, und er ging auf eine Demonstration, und er wurde ein bisschen freundschaftlich verprügelt und er sagte den Polizisten
„ey… lasst mich mal in Ruhe, wir demonstrieren schließlich auch für eure Bildung! Anti-Aggressionstraining für alle“.
Und er grinste den Polizisten an, und der Polizist grinste nicht und er sagte:
„…“
Auch nix. Polizisten können nicht reden.
Und der Studierende und ein paar andere Studierende gingen zu Zöllner, der wollte aber immer noch nicht mit ihnen reden. Deshalb suchten sie sich einfach einen anderen Gesprächspartner, und sie sagten zu einer Wand:
„Gib uns mehr Geld, damit wir was lernen können.“
Doch die Wand blieb still und weigerte sich. Da sagten die Studenten:
„Schaff die Zulassungsbeschränkung ab und schaff mehr Studienplätze“
Doch die Wand sagte jar nüscht. Da ärgerten sich die Studierenden und sie sagten:
„Schaff wenigstens den dummen Bachelor ab, oder gib uns genug Masterstudienplätze, sonst werden wir Maurer und reißen dich ein.“
Doch die Wand blieb hart. Da kam dann plötzlich Zöllner doch noch und sagte:
„Mensch seid ihr blöd, ihr redet ja mit einer Wand. Vielleicht machen wir ja doch irgendwas falsch im Bildungssystem“.
Und der Studierende sagte:
„Na wenigstens ist sie vernünftiger als du“.
Und alle waren sauer und guckten sich böse an.
Da plötzlich kam eine gute Fee, die sagte:
„Hallo, ich bin eine gute Fee. Entgegen dummer Vorurteile kann ich sogar 4 und nicht nur drei Wünsche erfüllen.“
Doch mitten in das schöne Happy End hinein kam Gott, der ziemlich angepisst war, dass er aus seiner Geschichte rausgeschmissen worden war, und Gott sprach:
„Wer hat diese fürchterliche, sinnlose Geschichte verbrochen, die keinem roten Faden folgt, keinen Inhalt und keine Moral hat und einfach von hinten bis vorne pure Langeweile ist? Und wieso komm ich darin nicht vor?“
Da verwandelte sich die gute Fee in eine Schülerin und sagte zu Gott:
„Du, sorry, aber in meinem letzten Text hast du mit deiner mangelnden Bildung die Welt zerstört, deshalb wollte ich dich eigentlich diesmal gar nicht drin haben, sondern so mit Happy End und so…“
Da geriet Gott in rage und sagte:
Gar nix, denn die Schülerin hatte leider gar keine Zeit, sich um ihn zu kümmern, weil sie damit beschäftigt war, mit den Studierenden zu sympathisieren, die auch keine Zeit hatten, Gott beim Schimpfen zuzuhören.
Da schrie Gott so laut, wie es seine heisere Kehle zuließ:
„Es werde nun Gottverdammte scheiße noch mal ein vernünftiges Bildungssystem, damit ich mich endlich zur Ruhe setzen kann und keiner mehr irgendwelchen Scheiß von mir erwartet“.
Doch die Unileitung antwortete ihm:
„nö“.
Und es blieb dumm auf der Erde.

aktueller (nov 2009) link unikultur/studitheater (potsdam)

der aktuell-link ist der folgende:

http://www.wiki.bildung-schadet-nicht.de/index.php/K.a.k.t.u.s._kunst.ak...

aber wir suchen nach projekten, bei denen studis mitschreiben können... (nicht nur mit-aufführen...)